Quo vadis, Grundversorgung?

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Quo vadis, Grundversorgung?

April 11, 2018 Aktuelle Energie-Infos Energie-Infos Gewerbe Energie-Infos Privat 0

 

Anfang März überraschten zwei der größten Unternehmen am deutschen Energiemarkt die Branche mit dem geplanten umfassenden Austausch von Geschäftsfeldern.

E.ON und RWE möchten sich zukünftig Netzbetrieb und Vertrieb auf der einen und die Erzeugung auf der anderen Seite aufteilen. Dazu soll auch die erst vor zwei Jahren aufgestellte RWE-Tochter Innogy vollständig im Konzern des bisherigen Rivalen E.ON aufgehen.

In 3.781 Postorten zahlen Grundversorgungskunden inzwischen mehr als 30 Cent netto je verbrauchter Kilowattstunde. Die sachsen-anhaltinischen Stadtwerke Zeitz berechnen mit 35,46 ct/kWh bundesweit den höchsten Preis, E.ON hat den teuersten Tarif mit 30,72 ct/kWh in Schleswig-Holstein. Mit dem Tarif „EWR Basisstrom“ (30,01 ct/kWh) findet sich der höchste Preis einer Innogy-Beteiligung in Rheinland-Pfalz und Hessen. Die günstigste Grundversorgung findet sich dagegen in Erkrath (NRW), wo die Stadtwerke für „GuterStrom Basis“ 23,65 ct/kWh in Rechnung stellen. In 199 Postorten liegt der Preis unter 25 ct/kWh, darunter allerdings keine E.ON- oder Innogy-Versorger. Der günstigste Tarif eines E.ON-nahen Unternehmens findet sich mit der SVO Vertrieb im niedersächsischen Netzgebiet der Celle-Uelzen-Netz (26,37 ct/kWh); mit „SWD KlassikStrom“ der dortigen Stadtwerke (26,98 ct/kWh) wird der günstigste Tarif auf Seiten Innogys in Düren (NRW, Netz der Leitungspartner) angeboten.

Die höchste Marge erzielen die Stadtwerke Zeitz (14,88-15,15 ct/kWh), gefolgt von E.ON im niedersächsischen Lehrte mit 14,27 ct/kWh. In der Innogy-Unternehmensgruppe erzielt der Tarif „EWR Basisstrom“ mit 11,77 ct/kWh die höchste Marge im rheinland-pfälzischen Fürfeld im Netz der Stadtwerke Bad Kreuznach. Am unteren Ende der Erlösspanne finden sich die Stadtwerke Landau a. d. Isar (4,29 ct/kWh) und Bad Kissingen (4,67 ct/kWh) wieder, E.ON- (min. 5,50 ct/kWh) und Innogy-Unternehmen (min. 6,81 ct/kWh) liegen noch deutlich darüber.

Abzuwarten bleibt, in welche Richtung sich die Preise nach einer Zerschlagung der Innogy SE und einer Konzentration der Stromgrundversorgung nahezu der halben Bundesrepublik im E.ON-Konzern tendenziell entwickeln werden. Allem Wettbewerb zum Trotz wird dies besonders für Grundversorgungskunden von Bedeutung sein, die mangels Bonität oder aus ähnlichen Gründen keine Möglichkeit haben, in einen Sondertarif zu wechseln.  Quelle: ene’t GmbH, 11. April 2018, Endkundentarife Strom, Ausgabe 058

 

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Thomas Plöger

Thomas Plöger

Energie Makler bei WBC-Energy
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Thomas Plöger

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